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Keimbrot

  • mehlfrei
  • 100 % vollwertig
  • hefefrei
Keimen braucht seine Zeit

Wir versenden das Keimbrot unabhängig von der Bestellung nur am Mittwoch.

Das passiert alles beim Keimen

Keimen hat einen großen Einfluss auf die Nährwertqualität von Getreide und kann als ein Werkzeug genutzt werden, um die Nährwerte zu erhöhen. Antioxidantien, Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe werden durch das Keimen beeinflusst. Gesundheitsfördernde Komponenten werden dadurch gesteigert.

Vitamine & Mineralstoffe

Keimen erhöht die Nährstoffaufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen

Ballaststoffe

Keimen erhöht den Ballaststoffgehalt

Enzyme & Antioxidantien

Keimen erhöht Enzyme und Antioxidantien

Verdauung

Keimen macht Lebensmittel leichter verdaulich

Allergene

Keimen hilft Allergene in Getreide zu reduzieren

Phytinsäure

Keimen verringert die Phytinsäure

Protein

Keimen erhöht die Proteinverfügbarkeit

Gluten

Keimen bricht Gluten für eine leichtere Verdaulichkeit auf

Probier erst mal ein Stück ...

„Brot aus Sprossen? Nein, bitte keine verrückten Ideen!“ Das war meine erste Reaktion. „Probiere mal ein Stück!“, meinte mein Kollege und hielt mir eine Scheibe Brot entgegen. „Das soll aus Sprossen gemacht sein?“. Ich staunte nicht schlecht. Es sah nicht nur aus wie Brot, sondern schmeckte richtig gut – ja, sogar viel aromatischer als gewöhnliches Brot. Wir machten uns an die Arbeit um herauszufinden, welchen Wert gekeimtes Getreide hat und waren erstaunt, über die positiven Ergebnisse. Die Entscheidung war getroffen. Wir lassen keine Ruhe, bis wir Keimbrot backen können. Wir lernten das Keimen, besorgten die richtige Ausrüstung, testeten eine Vielzahl an Teigen, wollten schon aufgeben und doch wieder weitermachen, bis wir endlich den Dreh raushatten. Heute haben wir für unsere Kunden ein super Keimbrot, lediglich aus drei Zutaten: Getreide, Salz und Wasser.
Hans-Peter

Alles über Keimbrot

Die wichtigsten Fragen und Antworten

Getreide kann bei richtiger Umgebung über viele Jahre gelagert werden. Verändert man allerdings die Umgebung und fügt Wasser, Wärme und Sauerstoff hinzu, erweckt man das Getreidekorn zum Leben und es beginnt zu keimen. Genau das gleiche findet statt, wenn Getreide ausgesät wird und zu wachsen beginnt. Nach wenigen Tagen bricht das Getreidekorn auf und ein kleiner Spross kommt heraus. Anstatt das trockene Lagergetreide zu vermahlen und zu Brot zu backen, wird Keimbrot aus Getreide hergestellt, das wenige Tage gekeimt wurde – gerade so weit, dass ein kleiner Spross aus dem Korn herausschaut. Keimbrot kommt ganz ohne Hefe aus. Lediglich ein bischen Salz verhilft dem Brot zu seinem runden Geschmack.

Zur Herstellung von Mehl braucht man trockenes Getreide, das zwischen Mühlsteinen zu einem feinen Pulver verarbeitet wird. Gekeimtes Getreide ist allerdings feucht. Es kann nicht mit einer Mühle vermahlen werden, da sie sofort  verkleben würde. Deshalb wird gekeimtes Getreide zu einem teigigen Brei verarbeitet. Zuhause könnte man dazu einen Fleischwolf benutzen. Dieser Teig ist eine backfähige Grundlage.

Getreide gewaschen, eingeweicht und über mehrere Tage hinweg gekeimt, bis ein kleiner Spross wächst. Das gekeimte Getreide wird dann zu einem Teigbrei verarbeitet und mit Salz verfeinert. Im Anschluss muss der Teigbrei in den Backformen reifen. Dabei entwickelt er eigene Backenzyme. Auf Hefe und andere Backhelfer kann vollständig verzichtet werden. Im Ofen gebacken entwickelt das Keimbrot einen feinen runden Geschmack.

Klar kannst du Keimbrot auch selber backen. Es braucht etwas Geduld und Fingerspitzengefühl, aber du solltest dich nicht vom Experimentieren abhalten lassen, auch wenn’s nicht beim ersten Mal perfekt wird.

Keimbrot ist ein Vollkornbrot, weil alle Bestandteile des Getreidekorns vollständig enthalten sind. Allerdings werden durch den Keimprozess zusätzlich wichtige Nährstoffe verfügbar. Deshalb ist Keimbrot das bessere Vollkornbrot.

Durch das Keimen erwachen im Getreidekorn eine ganze Reihe von Vorgängen. Keimen

  • erhöht die Verfügbarkeit von Vitaminen und Mineralstoffen
  • erhöht den Anteil von Enzymen und Antioxidantien
  • reduziert Allergene im Getreide
  • spaltet die Stärke auf, wodurch das Lebensmittel leichter verdaulich wird
  • baut die Phytinsäure des Vollkorngetreides zum größten Teil ab
  • erhöht die Proteinverfügbarkeit
  • erhöht den Ballaststoffgehalt
  • sorgt bei glutenhaltigen Getreidesorten für eine leichtere Verwertbarkeit

Nein, Keimbrot ist nicht zwangsläufig glutenfrei. Es kommt immer noch auf die Getreidesorte an. Nur Brote aus glutenfreien Getreiden wie beispielsweise Reis, Buchweizen, Hirse oder Mais können glutenfrei sein.